Das Abschlachten von bis zu 70.000 Robben bei Cape Cross an der Atlantikküste Namibias sorgt bei Tierfreunden für Empörung. Die Organisation Sea Shepherd in Südafrika hat zu einer Protestaktion aufgerufen, um das Töten zu beenden. Nach Angaben von Sea Sheperd sollen bei der Anfang Juli begonnen Aktion 60.000 Jungtiere und 7000 Bullen getötet werden. Während die Bullen gezielt erschossen werden, würden die Babys mit Knüppeln erschlagen, um das wertvolle Fell nicht zu verschmutzen. Das namibische Fischereiministerium begründet die Zustimmung zur Robben-Jagd damit, daß die Meeressäuger die Fischbestände gefähreden würden. Die Fischerei-Industrie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für das südwestafrikanische Land. Die Gesamtzahl der Robben an der Antlantikküste Namibias wird auf 800.000 bis eien Million Tiere geschätzt. Den Schwerpunkt bilden zwei große Kolonnien in der Atlas-Bucht und am Cape Cross (Kreuzkap), wo die possierlichen Robben auch als Touristenattraktion gelten.
Cape Cross: Protest gegen Robben-Schlachten an Namibias Küste
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