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Fußball-WM: Hamburger bauen Stadien in Duarban und Port Elizabeth

Die deutschen Architekten von Gerkan, Marg und Partners (gmp) planen die Nebauten der Stadien in Durban und Port Elizabeth für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Das Land am Kap wird erstmals eine Fifa-WM auf dem afrikanischen Kontinent ausrichten. Die deutschen Architekten wollen vor Ort mit Kollegen aus Südafrika zusammenarbeiten.Das neue Kings Park Stadium in Durban soll 70.000 Plätze auf drei Rängen und eine unverwechselbare Silhouette haben, erklärt GMP in einer Pressemitteilung. Das Bauwerk werde "durch den doppelläufigen Bogen, der das Stadion überspannt und sich zu einem Bogen zusammenschließt, zu einem imposanten Teil der Skyline von Durban. Analog zur südafrikanischen Flagge ist er ein Symbol für eine Nation, die zusammen wächst. In die Sprache der Architektur übertragen, ein Symbol mit hohem Wiedererkennungswert." Ein „Skywalk“ im Bogen soll den Besuchern einen spektakulären Blick über Durban und den Indischen Ozean ermöglichen.Auch das Nelson Mandela Bay Arena in Port Elizabeth soll einen hohen Wiedererkennungswert haben. Es wird sowohl für Fußball- als auch für Rugby-Spiele ausgelegt sein. "Der Entwurf des Stadions orientiert sich an lokalen Besonderheiten. Das Dach dient nicht nur dem Schutz vor Regen, sondern auch und vor allem dem Schutz der Zuschauer vor dem häufig auftretenden Wind", erklärt GMP in einer Pressemitteilung. Die spektakuläre Lage am North End Lake mit Terrassen und Hügeln inmitten des Prince Alfreds Park werde zum Verweilen einladen und vielfältige Sport- und Freizeitmöglichkeiten bieten.GMP gilt als eines der erfolgreichsten deutschen Architekturbüros. Für die Fußball-WM 2006 hat das Unternehmen an den Stadien-Projekten in Berlin, Frankfurt und Köln gearbeitet. Weiterhin stehen Bauvorhaben wie die Neue Messe in Leipzig und der neuen Hauptbahnhof in Berlin auf der Referenzliste des Hamburger Unternehmens. Dessen Kontakte nach Südafrika sind nicht neu. Grundungspartner Meinhard von Gerkan war 1993 zum Gastprofessor der Universität von Pretoria berufen worden.

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