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UNO sorgt sich um die Buschmänner in Botswana

Das Komitee der Vereinten Nationen gegen Rassendiskriminierung
hat der botswanischen Regierung einen scharfen Verweis für die Vertreibung
und Bedrohung der Gana und Gwi Buschmänner erteilt. Das berichtet die Menschenrechtsorganisation Survival International Deutschland e.V.
In einem
außergewöhnlich strengen Bericht, der am Freitag veröffentlicht worden sei, drücke
das Komitee seine Besorgnis aus über andauernde Anschuldigungen, dass Buschleute gewaltsam aus ihren ursprünglichen Lebensräumen vertrieben wurden, beispielsweise durch die Auflösung von grundlegenden  Dienstleistungen
innerhalb des Reservats, den Abbau bestehenderInfrastrukturen, die
Konfiszierung von Vieh, Bedrohung und Mißhandlung von Bewohnern durch die
Polizei und Wildschutzbeamte sowie das Jagdverbot und Einschränkung der
Bewegungsfreiheit innerhalb des Reservats.
Das Komitee der Vereinten
Nationen dränge die botswanische Regierung "der engen kulturellen Verbindung
zwischen den San/Basarwa und ihrem angestammten Land besondere
Beachtung zu schenken; die wirtschaftlichen Tätigkeiten der San/Basarwa, die einen wesentlichen Teil ihrer Kultur darstellen, wie zum
Beispiel das Jagen und Sammeln, egal ob mit traditionellen oder modernen
Mitteln ausgeführt, zu schützen; alle möglichen Alternativen zur Umsiedlung
zu untersuchen; und imVoraus freie und sachkundige Zustimmung der
betroffenen Personen und Gruppen einzuholen.
Das Komitee habe auch die
Streichung von Buschmannrechten aus der botswanischen Verfassung verurteilt,
die, wie es sagt "den andauernden Prozess, den einige Einwohner des Zentral
Kalahari Wildreservats gegen die Regierung führen, um ihre Umsiedlung aus dem
Reservat anzufechten,beeinflußen könnte."Weitere Informationen: Survival International Deutschland e.V.

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