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Viel Regen in Namibia und Botswana

Die Regenzeit in Namibia und Botswana fällt intensiver aus als in den Jahren zuvor. Der Fischfluß in Südnamibia füllte den Hardab-Stausee in kurzer Zeit soweit an, dass die Schleusen zeitweise geöffnet werden mussten und das Wasser den unterhalb gelegenen Ort Mariental überflutete. Abwassersystem und Stromversorgung brachen daraufhin zusammen."Heute
ist der erste Tag ohne Regen und mit blauem Himmel seit Mitte Januar. Das Land
ist so grün, einfach unglaublich", berichtete eine Namibierin aus Windhoek am Donnerstag. Auch der Sossusvlei in der Namib-Wüste soll Wasser erhalten haben. Die Lehmsenke füllt sich nur alle sieben bis zehn Jahre für einige Wochen mit Wasser.Auch im Norden Botswanas regnete es ungewöhnlich viel. In einigen Regionen soll es sich um die ergiebigsten Niederschläge seit 1955 handeln. Die Die Wassermassen weichen den Boden auf. Mancherorts werden Sandwege zu schwer passierbaren Schlammpisten. Die Nationalparkverwaltung DWNP musste deshalb das Moremi-Wildreservat zeitweise für Selbstfahrer sperren. Auch  registrierte Safari-Veranstalter unterliegen Einschränkungen. So wurden Gewichts-Obergenzen für die Fahrzeuge erlassen, um die Wege im Reservat nicht mehr zu strapazieren als unbedingt nötig.

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