Ein Lokführer soll die Insassen seines Zuges auf offener Stecke zwischen Windhoek und Swakopmund einfach sitzen gelassen haben. Etwa 60 Kilometer vor Swakopmund war seine vertraglich geregelte Arbeitszeit für diesen Tag zu Ende. Deshalb habe er den Zug samt Passagieren mitten in der Wüste stehengelassen und Feierabend gemacht. Das berichtet die Allgemeine Zeitung aus Windhoek unter Berufung auf die namibische Nachrichtenagentur Nampa. Ganze zwei Stunden später sei endlich eine Ablösung erschienen und habe den
Zug schließlich zum Bestimmungsort gefahren. Laut Nampa habe die Eisenbahngesellschaft TransNamib die Geschichte bestätigt. Firmensprecherin Olivia Kanyemba-Usiku wird mit
den Worten zitiert, es sei doch "ganz normal", daß Lokführer nach
Ablauf ihrer Schicht die Arbeit einstellen. TransNamib hatte erst im vergangenen Jahr den Personenverkehr auf der Strecke von der Hauptstadt Windhoek in den Küstenort Swakopmund wieder aufgenommen.
Windhoek-Swakopmund: Lokführer läßt Leute sitzen
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