Nachrichten aus und über Afrika
Afrika
ZDF zeigt Prinzesschens Flug nach Südafrika
Es ist eine Reise,
wie sie bisher noch niemand unternommen hat: Auf den Spuren der
Weißstörche legt ein Fernsehteam des ZDF zehntausend Kilometer zurück,
von Loburg in Sachsen-Anhalt ins Winterquartier nach Südafrika. Durch
elf Länder und über drei Kontinente hinweg folgen die Autoren Volker
Schmidt und Katja Schupp dem Zug der Wildvögel, unterstützt von zwei
Vogelkundlern. Dr. Christoph und Dr. Michael Kaatz, Vater und Sohn,
haben die Flugrouten der Störche jahrelang erforscht. Sender und
Satellitentechnik machen es möglich, ihren Hausstorch Prinzesschen via
Internet zu verfolgen. Nun sind sie zum ersten Mal selbst mit unterwegs
Köhlers Reise nach Mosambik, Madagaskar und Botswana
Zum zweiten Mal reist Horst Köhler als Bundespräsident nach Afrika. Mosambik, Madagaskar und Botswana sind diesmal seine Ziele. Mit der Auswahl dieser drei Länder wolle Köhler zeigen, so schreibt die Süddeutsche Zeitung in einem Leitartikel, ,,dass es auch in Afrika Erfolge gibt, dass der Westen den Kontinent deshalb nicht verloren geben sollte. Zum Beispiel Mosambik, das einen schrecklichen Bürgerkrieg überwunden hat und sich in Versöhnung übt. Oder Madagaskar, das nach verheerenden sozialistischen Experimenten einen guten Kurs einschlägt. Oder Botswana, das seine Diamanten zum Wohle des Volkes ausbeutet und sich nicht in einem Krieg um Resourcen selbst zerfrisst.
South African Airways kommt in die Star Alliance
South African Airways (SAA) tritt am 1. April der Star Alliance bei. Bislang hatte die südafrikanische Fluggesellschaft bereits mit der Lufthansa, einem der Grüdnungsmitglieder des Luftfahrtbündnisses, kooperiert. Die Star Alliance ist nach eigenen Angaben der weltweit größte Verbund von Fluggesellschaften. Die derzeit 16 Mitglieder bringen es auf täglich 15.000 Flüge zu 772 Zielen in 133 Ländern. SAA bringt in diese Kooperation das größte Streckennetz auf dem afrikanischen Kontinent ein. Weitere Mitglieder der Star Alliance sind Air Canada, Lufthansa, die skandinavische SAS, Thai Airways, United Airlines aus den USA, die japanische ANA, Air New Zealand, Austrian Airlines, Asiana Airlines, Spanair, British Mitland, die polnische LOT, Singapoore Airlines, TAP Air Portugal, US Airways und die brasilianische Varig.
Windhoek-Swakopmund: Lokführer läßt Leute sitzen
Ein Lokführer soll die Insassen seines Zuges auf offener Stecke zwischen Windhoek und Swakopmund einfach sitzen gelassen haben. Etwa 60 Kilometer vor Swakopmund war seine vertraglich geregelte Arbeitszeit für diesen Tag zu Ende. Deshalb habe er den Zug samt Passagieren mitten in der Wüste stehengelassen und Feierabend gemacht. Das berichtet die Allgemeine Zeitung aus Windhoek unter Berufung auf die namibische Nachrichtenagentur Nampa. Ganze zwei Stunden später sei endlich eine Ablösung erschienen und habe den
Zug schließlich zum Bestimmungsort gefahren. Laut Nampa habe die Eisenbahngesellschaft TransNamib die Geschichte bestätigt. Firmensprecherin Olivia Kanyemba-Usiku wird mit
UNO sorgt sich um die Buschmänner in Botswana
Das Komitee der Vereinten Nationen gegen Rassendiskriminierung
hat der botswanischen Regierung einen scharfen Verweis für die Vertreibung
und Bedrohung der Gana und Gwi Buschmänner erteilt. Das berichtet die Menschenrechtsorganisation Survival International Deutschland e.V.
In einem
außergewöhnlich strengen Bericht, der am Freitag veröffentlicht worden sei, drücke
das Komitee seine Besorgnis aus über andauernde Anschuldigungen, dass Buschleute gewaltsam aus ihren ursprünglichen Lebensräumen vertrieben wurden, beispielsweise durch die Auflösung von grundlegenden Dienstleistungen
U-Boot aus Deutschland auf dem Weg nach Südafrika
Das in Kiel gebaute U-Boot S101 ist, begleitet vom Versorgungsschiff Drakensberg, auf den Weg nach Südafrika. Mit einer Besatzung von 30
Mann wird das U-Boot am 6. April 2006 in Simon's Town anlegen.
Die S101 ist 62 Meter lang, mit acht Torpedorohren ausgerüstet und eins von
drei U-Booten, die von HDW und den Nordseewerken in Emden gebaut werden.
Südafrika hat bereits vier Korvetten in Deutschland bauen lassen.Die Drakensberg hat funktionsfähige Rechner der Wasser- und
Schifffahrtsdirektion Nord an Bord, die für Grundschulen in Simon's Town und
Kapstadt bestimmt sind. Die Begleitschiffe der nächsten beiden' U-Boote sollen
Ein Gangster und ein Baby: Oscar geht ans Kap
Der südafrikanische Film "Tsotsi" wird mit dem Oscar für die beste ausländische Produktion ausgezeichnet. Die Südafrikaner setzten sich damit auch gegen den deutschen Beitrag "Sophie Scholl - Die letzten Tage" durch, dessen Produzenten sich Hoffnungen auf den Academy Award, die wichtigste Trophäe der Film-Branche, gemacht hatten.Das Gangster-Drama von Gavin Hood spiel in einem Township von Johannesburg. Der Filmheld Tsotsi verkörpert viele Probleme Südafrikas. Seine Mutter starb an AIDS, sein Vater war gewalttätig. Tsotsi schlägt sich mit krimminellen Mitteln durchs Leben. Da findet er plötzlich ein hilfloses Baby ...Die Geschichte basiert auf einem 1980 erschienenen gleichnamigen Roman von Athol Fugard, Hood erzählt sie aber in der heutigen Zeit.
Viel Regen in Namibia und Botswana
Die Regenzeit in Namibia und Botswana fällt intensiver aus als in den Jahren zuvor. Der Fischfluß in Südnamibia füllte den Hardab-Stausee in kurzer Zeit soweit an, dass die Schleusen zeitweise geöffnet werden mussten und das Wasser den unterhalb gelegenen Ort Mariental überflutete. Abwassersystem und Stromversorgung brachen daraufhin zusammen."Heute
ist der erste Tag ohne Regen und mit blauem Himmel seit Mitte Januar. Das Land
ist so grün, einfach unglaublich", berichtete eine Namibierin aus Windhoek am Donnerstag. Auch der Sossusvlei in der Namib-Wüste soll Wasser erhalten haben. Die Lehmsenke füllt sich nur alle sieben bis zehn Jahre für einige Wochen mit Wasser.Auch im Norden Botswanas regnete es ungewöhnlich viel.
Nationalparks in Tanzania: Gebühren steigen erneut
Ab Juli 2006 sollen sich die Kosten für Besuche der beliebtesten Nationalparks in Tansania nochmals erhöhen. Bereits zum ersten Januar wurden die Gebühren für die Serengeti von 30 auf 50 US-Dollar pro Tag und Besucher angehoben, am Kilimanjaro kletterten die Gebühren sogar von 30 auf 60 US-Dollar pro Tag. Nun sollen Gäste in den Nationalparks Tarangire, Lake Manyara und Arusha ab 1. Juli 30 statt bisher 20 US-Dollar pro Tag berappen. Außerdem verteuert sich die Camping-Gebühr in der Serengeti von 20 auf 30 US-Dollar pro Übernachtung auf einem öffentlichen Campingplatz. Eine Übersich
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
![]() |
Webcam Verzeichnis für ihre Reise oder Urlaub Vorbereitungen |
![]() |
![]() |
![]() |





















